Kernthema 1

Wirtschaftsstandort -
nicht Wirtschaft stand dort

Bei der Arbeit schwitzen, nicht im Verkehr mit den Behörden.


 

Bern ist als Wirtschaftsstandort zu wenig attraktiv. Die Verwaltung dominiert die Liste der Arbeitgeber und belegt beste Standorte, generiert aber keinen Steuerertrag. Private Unternehmen mit hoher Wertschöpfung, gut bezahlten Arbeitsplätzen sowie internationaler Ausstrahlung findet man in Bern zu wenige. Diese Wirtschaftsstruktur ist historisch gewachsen, aber auch das Resultat einer Politik, die sich zu wenig um gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft kümmert.

 

Wir sind jedoch in unserer Stadt auf eine pulsierende Wirtschaft und viele Arbeitsplätze angewiesen. Denn die beste Sozialpolitik ist schlussendlich diejenige, die nicht nötig ist. Oder in anderen Worten: „Sozial ist, wer Arbeitsplätze schafft.“ Wir müssen nicht nur einen attraktiven Steuerfusses anbieten, sondern auch exzellente Dienstleistungen. Wir befinden uns nicht nur im Wettbewerb der Steuern, sondern auch im Wettbewerb der Leistungsfähigkeit der Verwaltungen. Ich strebe eine starke und schlanke Verwaltung an.

 

Meine Massnahmen:

 

Attraktiver Steuersatz


Förderung des Standorts Bern:
Das Dickicht einer Verwaltung zu durchdringen, benötigt Insiderwissen. An Ansiedlungen interessierte Unternehmen müssen einen städtischen Wirtschafts-Coach zur Seite gestellt erhalten, der ihnen administrative Umtriebe – auch gegen Entgelt – abnimmt. Ich plädiere für ein sogenanntes „Sorglos-Paket“. Sich ansiedeln, ist für jedes Unternehmen ein riesiger Kraftakt. Der Staat kann diesen für seine eigenen Anliegen den Unternehmen abnehmen.

 

Reduktion des Aufgabenkatalogs:

  • Es gibt Aufgaben, die die Stadt abgeben kann (z.B. Betreiben des Altersheims Kühlewil).
  • Es braucht einen Aufgabenverzichtsplan im Kleinen (Formulare, Statistiken, Nebenaufgaben, Bewilligungsverfahren, unnötige Gebühren, überlebte Dienstleistungen, Verwaltungseinheiten, die sich gegenseitig beüben). Viele kleine unspektakuläre Massnahmen aus dem Nischenbereich führen in ihrer Gesamtheit zu einem grossen Beitrag.

 

Senkung der Betriebskosten der Verwaltung:

  • Zu hoch sind die Energiekosten wegen Baufälligkeit der Gebäude.
  • Zu hoch ist die Anzahl der Standorte der Verwaltung (das führt zu langen Wegen, zu vielen Sitzungszimmer, Kopiergeräten und Caféterias, etc.).
  • Zu teure Erhebungs- und Entrichtungskosten für die Gebühren. Die Stadt führt zu schlicht zu viele Gebühren.
  • Temporärer Personalstopp, was den nötigen Druck auf die Arbeitsabläufe auslöst.
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